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Essen

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Eigentlich ist Theony in einer Situation, von der andere Asylsuchende nur träumen können. Sie muss sich nicht mit Bezugsscheinen vor einer Tafel anstellen - zusammen mit einheimischen Hilfsbedürftigen, die sie als Konkurrenz im täglichen Kampf um die wenigen akzeptablen Lebensmittel sehen würden. Auch bekommt sie nicht die Lebensmittelpakete, die in Bayern lange Zeit an Asylsuchende ausgegeben wurden – und die zum Symbol einer beschämenden Asylpolitik wurden. Nein, Theony darf einkaufen gehen, in ein Geschäft ihrer Wahl, das essen und kochen, worauf sie Lust hat. Eigentlich.

Denn auch wenn die Leistungen für Asylsuchende vom Bundesverfassungsgericht deutlich angehoben worden sind – zuvor waren sie von 1993 bis 2012 unverändert geblieben – ist eine Ernährung, wie Theony es gewohnt ist, in Geisenhausen kaum möglich. Ihr finanzieller Spielraum bleibt beschränkt, und die örtlichen Supermärkte bieten natürlich nicht die Lebensmittel an, die sie aus ihrem vorherigen Leben kennt. Ab und an ein paar Besorgungen in einem afrikanischen Laden in Landshut, das muss reichen, um den Geschmack ihrer Heimat nicht ganz zu vergessen.

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